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Tausche Schicksal gegen Chance:
Arbeit für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge

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Perspektive Arbeit NRW

Mühlenstr. 5
58285 Gevelsberg
Telefon: 02332 55 56 52
Fax:        02332 7 59 69 96

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Archiv

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zur Beendigung des ESF-Bundesprogramms zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt

Laden Sie hier bitte das Schreiben der BAGFW herunter und informieren Sie sich über die Zwischenbilanz der Bleiberechtsnetzwerke!

 

Erstes Dortmunder Forum für Flüchtlinge - Dokumentation

Das erste Dortmunder Forum für Flüchtlinge fand am 10. April 2013 im Dietrich-Keuning-Haus statt. Es wurde vom Dortmunder AK Kimble organisiert und gemeinsam vom Projektverbund „Aufbruch Portin Plus“ und der Stadt Dortmund finanziert.
Anliegen des Forums war es, möglichst viele in der Flüchtlingsarbeit tätige Träger, Behörden und Personen an einen Tisch zu bekommen, damit die verschiedenen Arbeitsansätze stärker aufeinander bezogen werden können, die Qualität der Arbeit mit Flüchtlingen sich verbessert, Angebotslücken erkannt und behoben werden können und Doppelarbeiten vermieden werden. Dafür reicht es natürlich nicht, sich einmal zusammenzusetzen, sondern es muss ein dauerhafter Arbeitszusammenhang geschaffen werden. Dafür wurden während des Forums Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen eingerichtet, die sich nach dem Forum auch weiterhin treffen sollen. Beim zweiten Forum im Jahr 2014 sollen dann Ergebnisse vorgestellt und neue Planungen entwickelt werden.
Zum ersten Forum wurde ein Dokumentation entwickelt, die Sie unter dem folgenden Link finden.

Fachmesse für berufliche Integration und Arbeit (INT.A)

Vom 7. bis zum 8. November 2012 fand die Fachmesse für berufliche Integration und Arbeit (INT.A)  in der Historischen Stadthalle Wuppertal statt

Weitere Informationen, die "Partizipation Plus" zusammengestellt hat, können Sie hier downloaden.

Arbeit für Flüchtlinge hilft Kommunen sparen
Fachtag „Zukunft mit Perspektiven!“ 25.09.2012

Die aktive Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt schafft einen doppelten Gewinn sowohl finanziell für die aufnehmenden Kommunen als auch humanitär für die Lebensperspektiven der Betroffenen und ihrer Familien, so lautet das Fazit einer Fachtagung Ende September in Witten im Gemeindehaus St. Franziskus.

Eingeladen vom Netzwerk ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN (koordiniert durch AWO EN) diskutierten rund 40 Experten/innen aus Bildung, Wohlfahrt, Stadt- und Arbeitsverwaltung über die Situation von Flüchtlingen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in Deutschland. In der Veranstaltung wurde aufgezeigt, dass auch im Ennepe-Ruhr-Kreis seit Jahren mehrere hundert Menschen leben, die mit ihren Familien nur „geduldet“ und im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes finanziell durch die jeweilige Kommune versorgt werden. Viele von Ihnen sind nach abgelehntem Asylantrag zur Ausreise aufgefordert, doch Erkrankungen, fehlende Ausweispapiere und die desolate Situation in den ehemaligen Heimatländern lassen eine Rückkehr nicht zu. In Deutschland haben sie keinen Anspruch auf Integrationsleistungen, Sprachkurse oder berufliche Bildung. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist aufgrund ausländerrechtlicher Bestimmungen und fehlender Deutschkenntnisse in vielen Fällen nicht möglich.

 
 
 
 
 
 
 
 

Christine Roddewig-Oudnia


„Die Stadt Wuppertal hat bereits vor einigen Jahren auf diese Situation reagiert“ erläuterte Christine Roddewig-Oudnia vom Ressort Zuwanderung und Integration. In ihrem Ressort wurden Ausländerbehörde und die Dienste für die Integrationsarbeit zusammengeführt. Durch die strukturell ermöglichte Zusammenarbeit kann im Einzelfall die ausländerrechtliche Situation mit den Integrationschancen abgeglichen werden. Wuppertal bemühe sich im Rahmen der Ermessensspielräume, möglichst vielen Flüchtlingen einen Aufenthaltstitel zu geben, der ihnen u.a. eine Arbeitsaufnahme ermöglicht. Die Kommune beteiligt sich auch operativ an dem ESF – Förderprogramm XENOS Bleiberecht, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aufgelegt wurde, um die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen zu unterstützen. Durch ein gezieltes Förderplanmanagement werden alle Personen der Zielgruppe erreicht, für viele konnte durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit eine sichere Aufenthaltsperspektive erreicht werden.

Frau Roddewig-Oudnia betonte in ihrem Beitrag, dass neben dem finanziellen insbesondere der soziale Gewinn für die Flüchtlinge aber auch für die Stadtgesellschaft ausschlaggebend sei. Dem stimmte auch Ilona Ginsberg von der Stadt Solingen zu. Solingen beteiligt sich seit Ende 2010 an dem Wuppertaler XENOS Netzwerk Partizipation und geht von voraussichtlichen Einsparungen an sozialen Leistungen bis Ende diesen Jahres in Höhe von rund 225.000 € aus.

Welche Instrumente im Bereich des SGB III zur Unterstützung der Integration in Arbeit und Ausbildung zur Verfügung stehen, erläuterte Jochen Grün von der Agentur für Arbeit Hagen/ Ennepe-Ruhr. Allerdings sind gerade für geduldete Flüchtlinge die Angebote weitgehend auf Beratung beschränkt. Die Zuweisung in weitergehende Maßnahmen kann nur nach individueller Prüfung und Abwägung des zu erwartenden Vermittlungserfolges vor dem Hintergrund des unsicheren Aufenthaltsstatus erfolgen.

Der Fachtag schloss mit einer Podiumsdiskussion, an der sich neben der Koordinatorin des Netzwerks ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN Sabine Görke-Becker und den o.g. Referenten/innen auch Hülya Dagdas (Jobcenter EN), Nurhan Dogruer-Rütten (Leiterin des Integrationsbüro Bochum), Matthias Stobbe (ABH Witten), Michael Raddatz-Heinrichs (Caritas Witten/ Stadt Witten), Claudius Vogt (GGUA Münster) und Franz-Josef Franke (Diakonie Mark-Ruhr) beteiligten.

Frau Dogruer-Rütten und Herr Vogt beschrieben die Bemühungen ihrer Städte zur Integration von Flüchtlingen. Während Münster Flüchtlinge als Zielgruppe bereits in seinem kommunalen Integrationskonzept erfasst hat, will Bochum dies in den nächsten Monaten nachholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Podiumsteilnehmer/innen waren sich einig, dass die derzeitige Situation von langzeitlich nur „geduldeten“ und damit von Integrationsangeboten ausgegrenzten Menschen sozial nicht vertretbar ist. Von den XENOS Netzwerken und den Wohlfahrtsverbänden wird eine Stichtagsfreie Bleiberechtsregelung gefordert, sowie der Zugang zu Sprachkursen möglichst direkt nach Ankunft in Deutschland und der Zugang zu beruflicher Bildung und Arbeit.

Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur
arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte
und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt

Beim Klick auf unser Kartensymbol öffnet sich die Karte der 28 bundesweiten Netzwerkprojekte:

 

Karte Bleiberechtprojekte

Und hier können Sie sich das

Grundlagenpapier des Nationalen Thematischen Netzwerks im ESF -Bundesprogramm für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt in der Langfassung

und das Grundlagenpapier des Nationalen Thematischen Netzwerks im ESF -Bundesprogramm für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt in der Kurzfassung

sowie den Endbericht der ersten Projektphase herunterladen.

 

„Köln schafft Perspektiven - Gemeinsam Potenziale fördern“

Die umfangreiche Dokumentation zur Fachtagung „Köln schafft Perspektiven - Gemeinsam Potenziale fördern“,  die am 18.06.2012 im Kölner Rathaus stattgefunden hat, ist fertiggestellt ist. Sie steht Ihnen hier zum Herunterladen bereit.

 

14.04.2011

Kompetenzen von Menschen mit Migrationshintergrund aktivieren

Zu diesem Thema fand bei der GIB (Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH) in Bottrop ein Lohnhallengesprach statt. Hier diskutierten über 100 Fachbesucher die Situation von Migranten mit im Ausland erworbenen Qualifikationen. Das schwierige Anerkennungsprocedere, zwei neue Gesetze  sowie Lösungsansätze aus der Praxis werden auf den zum Download bereit liegenden Seiten dargestellt.

Materialien vom Lohnhallengespräch GIB

Förderung Förderung Förderung Förderung

Dieses Vorhaben wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.